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Schwedische Krimispannung auf höchstem Niveau!
Der Frühling nimmt Einzug auf Öland, viele Familien reisen in den Ort Stenvik, um dort die Osterferien zu verbringen. So zieht auch Per Mörner mit seinen Kindern Nilla und Jesper dort vorübergehend in eine geerbte Hütte.
Per hat große Sorgen, sein Sohn Jesper wird beinahe überfahren, seine Tochter leidet an einer unbekannten Krankheit und sein Vater Jerry nervt ihn seit seinem Schlaganfall mit unkoordinierten Anrufen.
Als sich Per jedoch ein Herz fasst und seinen Vater abholen will, werden die beiden Opfer einer Brandstiftung. Die beiden sind zwar in Sicherheit vor den Flammen, doch hat Per in dem einen Zimmer noch einen Mann liegen sehen?
Und wem gehört die Frauenstimme, die plötzlich ertönt?
Kann Per das Rätsel um Jerrys Pornofilmfirma lösen und sich und seine Familie in Sicherheit bringen?
Der Roman ist, genau so wie schon die Vorgänger „Öland“ und „Nebelsturm“ spannend bis zur letzten Seite!
Ludwig Laher (1955 in Linz geborener Autor) zeigt mit seinen exakt recherchierten Romanen, dass Politik und Poesie einen eigenen Rhythmus finden können. So auch in der Geschichte der Asylwerberin Jelena.
Laher lässt keine Sentimentalität aufkommen, die Kosovo-Serbin ist eine von vielen AWs – Asylwerberinnen: in der Heimat missbraucht, schwer traumatisiert und stark selbstmordgefährdet.
Der Ermessens- und Interpretationsspielraum der Genfer Flüchtlingskonvention wird in dieser Geschichte zum aufschreckenden Verfahren.
Wobei Laher nicht einseitig erzählt und nacherzählt. Er lässt Juristen über die Problematik zu Wort kommen. Über die Tricks, mit denen Ausländer sich die Aufenthaltserlaubnis erschleichen wollen, über die Angst von Bevölkerungskreisen vor dem Einsickern krimineller Elemente – aber eben auch über die Unlogik und Willkür, mit der oft gehandelt wird.
Man kann sich durch diese Roman-Doku ein präzises Bild der Problematik aus verschiedenen Perspektiven machen, das auf dem Boden der Objektivität steht.
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